SMTP-Einstellungen für jedes Gerät
Die Angaben für Drucker, Unternehmenssoftware, Alarmanlagen und jedes Programm, das E-Mails mit Server, Port, Benutzername und Passwort sendet.
Jedes Gerät benennt die Felder etwas anders, gefragt wird aber immer nach denselben Angaben. Legen Sie vorher im Dashboard Zugangsdaten für das Gerät an und halten Sie Benutzername und Passwort bereit: Das Passwort wird nur einmal angezeigt.
Diese Angaben tragen Sie ein
| Feld | Wert |
|---|---|
| SMTP-Server (oder Postausgangsserver) | mail.smtp365.it |
| Port | 587 |
| Verschlüsselung | STARTTLS (manchmal als „TLS“ bezeichnet) |
| Authentifizierung | Ein (SMTP AUTH, „Server erfordert Authentifizierung“) |
| Benutzername | der Benutzername der Zugangsdaten, genau wie im Dashboard angezeigt |
| Passwort | das Passwort der Zugangsdaten |
| Absenderadresse | die für die Zugangsdaten autorisierte Adresse |
smtp365 sendet aus dem Postfach bei Microsoft 365 über Microsoft Graph mit delegierten Berechtigungen. SPF, DKIM und DMARC müssen Sie nicht ändern.
Verwenden Sie nicht Benutzername und Passwort Ihres Kontos bei Microsoft 365: Das Gerät nutzt nur die Zugangsdaten, die Sie dafür angelegt haben.
Welcher Port
- 587 mit STARTTLS ist die empfohlene Wahl und setzt voraus, dass das Gerät STARTTLS unterstützt.
- 465 mit implizitem TLS (oft als „SSL“ oder „SSL/TLS“ bezeichnet) ist in Ordnung, wenn das Gerät nur diese Option bietet. Die Verbindung ist von Anfang an verschlüsselt.
- 25 kann bei manchen älteren Geräten erforderlich sein. Er ist nur auf Anfrage verfügbar und standardmäßig deaktiviert. Er muss im Dashboard sowohl für das Postfach als auch für die jeweiligen Zugangsdaten freigeschaltet sein. Viele Internetanbieter sperren ausgehenden Verkehr auf Port 25. Prüfen Sie also, ob es funktioniert, bevor Sie sich darauf verlassen.
Fragt das Gerät nur „SSL“ oder „TLS“ ab, ohne den Port zu nennen, gehört „SSL“ meist zu 465 und „TLS“ zu 587. Prüfen Sie immer das Handbuch des Modells: Ein einfacher SSL/TLS-Schalter kann den Modus anhand des Ports wählen.
Der Absender
Zugangsdaten dürfen nur mit ihrer eigenen Adresse senden: der Adresse des verbundenen Postfachs oder, falls eingerichtet, eines freigegebenen Postfachs, das mit einer Testnachricht bestätigt wurde. Nutzt das Gerät eine andere Absenderadresse, lehnt der Server die Nachricht ab.
Manche Geräte haben zwei getrennte Felder, etwa „Geräteadresse“ und „Anzeigename“. Der Anzeigename ist frei wählbar: Schreiben Sie zum Beispiel „Scanner 2. OG“, sehen die Empfänger genau das.
Gesendete Elemente
Standardmäßig erscheint jede Nachricht im Ordner „Gesendete Elemente“ des Postfachs. Für Geräte, die nur Benachrichtigungen senden (Alarmanlagen, NAS, Backups), können Sie das bei den Zugangsdaten abschalten, damit das Postfach übersichtlich bleibt.
Unternehmenssoftware, ERP und eigene Anwendungen
In Unternehmenssoftware heißen die E-Mail-Einstellungen meist etwa „E-Mail-Parameter“, „SMTP-Konfiguration“ oder „Versandkonto“. Tragen Sie dieselben Angaben wie in der Tabelle ein. Unterstützt das Programm mehrere Konten, legen Sie für jede Abteilung oder Funktion eigene Zugangsdaten an: Im Versandprotokoll sehen Sie dann auf einen Blick, wer was gesendet hat.
Test senden
Verwenden Sie die Testfunktion des Geräts, sofern verfügbar. Senden Sie andernfalls einen Scan oder eine Benachrichtigung an Ihre Adresse. Das Versandprotokoll im Dashboard zeigt, ob die Nachricht zum Versand angenommen wurde, sowie den Grund für protokollierte Fehler. Prüfen Sie auch den Empfang: Die Annahme garantiert keine Zustellung.
Wenn das Gerät einen Fehler meldet
Viele Geräte zeigen den Code an, den sie vom Server erhalten haben. Sie finden ihn auch im Versandprotokoll im Dashboard, neben der jeweiligen Nachricht.
- 535
-
Ungültige Zugangsdaten
Benutzer oder Passwort falsch, oder die Zugangsdaten wurden deaktiviert. Kopieren Sie Benutzer und Passwort erneut aus dem Dashboard. Wenn Sie das Passwort nicht mehr haben, erzeugen Sie ein neues. Bei Port 25 prüfen Sie, ob er für diese Zugangsdaten freigeschaltet ist.
- 553
-
Absender nicht erlaubt
Alle Zugangsdaten dürfen nur mit ihrer eigenen Adresse senden. Stellen Sie am Gerät als Absender die Adresse des verbundenen Postfachs ein oder die des freigegebenen Postfachs, das Sie bestätigt haben.
- 454
-
Postfach muss neu verbunden werden
Microsoft verlangt eine erneute Anmeldung, zum Beispiel nach einer Passwortänderung. Öffnen Sie das Dashboard und verbinden Sie das Postfach erneut. Die Zugangsdaten der Geräte bleiben gleich.
- 451
-
Limit erreicht, später erneut versuchen
Microsoft 365 oder das Limit der Zugangsdaten hat den Versand für ein paar Minuten gebremst. Fast alle Geräte versuchen es von selbst erneut. Passiert das öfter, sehen Sie im Protokoll nach, wer so viel sendet.
- 552
-
Nachricht zu groß
Die Nachricht überschreitet das Limit des Postfachs, meist 35 MB. Verringern Sie Auflösung oder Format des Scans oder teilen Sie ihn auf mehrere Sendungen auf.
- 550
-
Versand abgelehnt
Das monatliche Kontingent ist aufgebraucht, das Abo ist nicht aktiv oder Microsoft 365 hat den Absender abgelehnt. Der Text neben dem Code sagt, was zutrifft. Wenn es unklar ist, schreiben Sie uns.
Das Gerät erreicht den Server überhaupt nicht? Prüfen Sie, ob die Firewall im Büro den gewählten Port nach außen durchlässt und ob das Gerät verschlüsselte Verbindungen unterstützt. Manche sehr alte Modelle brauchen dafür ein Firmware-Update.