Brother-Multifunktionsdrucker einrichten
Scans per E-Mail und Benachrichtigungen auf Brother-Druckern, über Web Based Management.
Richten Sie Brother über Web Based Management ein. Diese Schritte entsprechen aktuellen MFC-Modellen; bei anderen Modellen kann der Client SMTP statt POP3/IMAP4/SMTP-Client heißen.
Bevor Sie beginnen
Verbinden Sie Ihr Postfach bei Microsoft 365 mit smtp365. Legen Sie dann im Dashboard eigene Zugangsdaten an und bewahren Sie Benutzername und Passwort auf. Verwenden Sie diese Daten, nicht Ihr Passwort für Microsoft 365.
Verwenden Sie die für die Zugangsdaten konfigurierte Absenderadresse: die des verbundenen Postfachs oder eines mit einer Testnachricht verifizierten freigegebenen Postfachs. Andere Adressen werden abgelehnt.
Ermitteln Sie die IP-Adresse des Druckers und seine Administrator-Zugangsdaten. Prüfen Sie, ob das Modell Scans per SMTP als E-Mail versenden kann.
Einstellungen
- Öffnen Sie im Browser
https://gefolgt von der IP-Adresse des Druckers und melden Sie sich als Administrator an. - Gehen Sie zu Netzwerk > Netzwerk > Protokoll. Bei Modellen mit Registerkarten öffnen Sie Netzwerk und dann Protokoll.
- Aktivieren Sie den Client, der SMTP umfasst, und öffnen Sie Erweiterte Einstellungen in seiner Zeile.
- Geben Sie
mail.smtp365.itals Server an und wählen Sie unter SSL/TLS TLS für STARTTLS. Prüfen Sie danach, ob der Port587ist: Beim Ändern der Verschlüsselung kann sich der Port automatisch ändern. Für implizites TLS wählen Sie SSL und Port465. - Wählen Sie SMTP-AUTH als Authentifizierungsmethode. Tragen Sie in den Feldern des SMTP-AUTH-Kontos Benutzername und Passwort der smtp365-Zugangsdaten ein und wiederholen Sie das Passwort, falls verlangt. Verwenden Sie als E-Mail-Adresse des Geräts den autorisierten Absender.
- Speichern Sie mit Senden und folgen Sie dem angebotenen Testablauf. Starten Sie das Gerät nur neu, wenn es dazu auffordert.
Bei vielen Modellen steht das ursprüngliche Administratorpasswort auf der Rückseite neben „Pwd“. Wurde es geändert, verwenden Sie das aktuelle Passwort.
Test
Senden Sie einen Scan an Ihre eigene Adresse und prüfen Sie das Versandprotokoll im smtp365-Dashboard. Ein erfolgreicher Verbindungstest bestätigt noch nicht die Zustellung eines Scans.
Wenn das Gerät einen Fehler meldet
Viele Geräte zeigen den Code an, den sie vom Server erhalten haben. Sie finden ihn auch im Versandprotokoll im Dashboard, neben der jeweiligen Nachricht.
- 535
-
Ungültige Zugangsdaten
Benutzer oder Passwort falsch, oder die Zugangsdaten wurden deaktiviert. Kopieren Sie Benutzer und Passwort erneut aus dem Dashboard. Wenn Sie das Passwort nicht mehr haben, erzeugen Sie ein neues. Bei Port 25 prüfen Sie, ob er für diese Zugangsdaten freigeschaltet ist.
- 553
-
Absender nicht erlaubt
Alle Zugangsdaten dürfen nur mit ihrer eigenen Adresse senden. Stellen Sie am Gerät als Absender die Adresse des verbundenen Postfachs ein oder die des freigegebenen Postfachs, das Sie bestätigt haben.
- 454
-
Postfach muss neu verbunden werden
Microsoft verlangt eine erneute Anmeldung, zum Beispiel nach einer Passwortänderung. Öffnen Sie das Dashboard und verbinden Sie das Postfach erneut. Die Zugangsdaten der Geräte bleiben gleich.
- 451
-
Limit erreicht, später erneut versuchen
Microsoft 365 oder das Limit der Zugangsdaten hat den Versand für ein paar Minuten gebremst. Fast alle Geräte versuchen es von selbst erneut. Passiert das öfter, sehen Sie im Protokoll nach, wer so viel sendet.
- 552
-
Nachricht zu groß
Die Nachricht überschreitet das Limit des Postfachs, meist 35 MB. Verringern Sie Auflösung oder Format des Scans oder teilen Sie ihn auf mehrere Sendungen auf.
- 550
-
Versand abgelehnt
Das monatliche Kontingent ist aufgebraucht, das Abo ist nicht aktiv oder Microsoft 365 hat den Absender abgelehnt. Der Text neben dem Code sagt, was zutrifft. Wenn es unklar ist, schreiben Sie uns.
Das Gerät erreicht den Server überhaupt nicht? Prüfen Sie, ob die Firewall im Büro den gewählten Port nach außen durchlässt und ob das Gerät verschlüsselte Verbindungen unterstützt. Manche sehr alte Modelle brauchen dafür ein Firmware-Update.